Aktuelles von FEDECRAIL

06

11

19

Großer Verlust für East Kent Railway durch Feuer

Die „East Kent Railway“ (EKR) erleidet einen großen Verlust an Werkzeugen und Artefakten beim Shepherdswell-Feuer am späten Mittwochabend, 30. Oktober 2019. EKR ist eine historische Eisenbahn in Kent, England. Sie liegt an der Shepherdswell Station an der Londoner Hauptstrecke nach Dover Priory. Unersetzliche Artefakte und Geräte im Wert von 15.000 Pfund wurden vollständig zerstört. Die Ausbildungs- und Rangerstation des Standorts ist praktisch nicht mehr vorhanden. In Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung der EKR bittet die Dachorganisation der Museums- und Touristikbahnen in Großbritannien, die Heritage Railway Association (HRA), dringend um Unterstützung für die Eisenbahn nach den schweren Schäden und Verlusten an Gebäuden und Anlagen, die während des Brandes entstanden sind. Jeder Überschuss, der über den unmittelbaren Bedarf hinausgeht, wird in den neuen „Härtefall-Fonds“ von HRA eingestellt. Wer in der Lage ist, Ersatzgeräte, Materialien und Werkzeuge anzubieten, wende sich an Geschäftsführer Matthew Plews unter gm@eastkentrailway.co.uk

27

10

19

Reges Medieninteresse an FEDECRAIL beim Tren de Sóller

Straßenbahn in Soller

Die Medienresonanz auf den Besuch einer FEDECRAIL-Delegation beim „Tren de Sóller“ auf Mallorca im Oktober war enorm. Vizepräsident Heimo Echensperger und Jacques Daffis als Verbindungs-Officer zu Spanien sind der Einladung der schmalspurigen mallorquinischen Eisenbahn im Nordwesten der Insel gefolgt. Die private Eisenbahngesellschaft bewirbt sich um die Mitgliedschaft im Europäischen Verband der Museums- und Tourismusbahnen und stieß mit diesem Vorhaben auf ein reges Medieninteresse vor Ort. „Ferrocarril de Sóller SA“ befördert mehr als eine Million Fahrgäste im Jahr, hauptsächlich Touristen.

Sie betreibt den „Tren de Sóller“, einen Zug mit historischen Fahrzeugen auf einer 27 Kilometer langen Strecke zwischen Palma und Sóller, sowie eine Straßenbahn über fünf Kilometer, angeschlossen an den Bahnhof Sóller, die bis zum Hafen führt. Die Bahnstrecke wurde 1912 eröffnet und 1929 elektrifiziert.

In der Werkstatt. Fotos: Jacques Daffis

Sie wird mit vier originalen Elektrotriebwagen und ebenso originalen Personenwagen in der seltenen Spurweite von 914 mm betrieben. Auch die Straßenbahn fährt noch mit originalen Fahrzeugen. Sie war von Anfang an elektrisch. Die Linie wird mit den ursprünglichen drei Straßenbahntriebwagen und zwei Beiwagen von 1913 bedient. Es kamen offene Beiwagen von Tranvias de Palma dazu, außerdem noch fünf alte Straßenbahnen aus Lissabon, deren Spurweite von 900 mm angepasst wurde.

Es entwickelte sich während des Besuches ein reger Erfahrungsaustausch zwischen den Vertretern der privaten Eisenbahngesellschaft und FEDECRAIL.

15

10

19

„Cuco“ faszinierte Teilnehmer des Jugendaustausches

Der FEDECRAIL-Jugendaustausch 2019 war ein voller Erfolg: Im August trafen sich junge Museumsbahner und Museumsbahnerinnen aus ganz Europa im Eisenbahnmuseum Móra la Nova, Spanien – eine vielfältige Gruppe, die durch unsere Leidenschaft für und unser Engagement für historische Eisenbahnen vereint ist. Was sie gemeinsam erarbeitet haben übertraf alle Erwartungen. Die jungen Leute im Alter von 16-25 Jahren kamen aus der Ukraine, Polen, Großbritannien, Deutschland, Dänemark, Schweden und natürlich Spanien. Wie in den Vorjahren umfasste der Austausch eine Kombination aus Arbeitsaktivitäten, historischen Eisenbahn- und Kulturbesuchen sowie die Möglichkeit zum Networking und Spaß.

Das Hauptprojekt war die kleine Dampflokomotive 020T MZA606 „Cuco“, an der die meisten der Teilnehmer arbeiteten, und zwar viel mehr Stunden als geplant. Sie brachten einen reichen Erfahrungsschatz aus der eigenen Bahn mit und machten so weitaus größere Fortschritte als erwartet. In der Zwischenzeit beschäftigten sich einige andere mit der Instandhaltung der Infrastruktur und der Vorbereitung einer Elektrolokomotive für den Fernverkehr.

Es gab zahlreiche Ausflüge, bei denen die Teilnehmer die historischen Sammlungen von AZAFT (Asociación Zaragozana de Amigos del Ferrocarril y Tranvías), FGC (Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya) und dem Katalanischen Eisenbahnmuseum besuchten sowie das moderne Wartungsdepot des Hochgeschwindigkeits-Kontrollzentrums von FGC und ADIF (Administrador de Infraestructuras Ferroviarias). Außerdem eine kurze Reise durch die Altstadt von Barcelona. Bei aller Beschäftigung haben die jungen Leute es trotzdem geschafft, Zeit zu finden, um am Pool zu entspannen, einen Drink zu teilen und Perspektiven wie Einblicke in die gemeinsamen Interessen auszutauschen.

Viel zu schnell kam der letzte Abend des Austausches, den FEDECRAIL-Vizepräsident Heimo Echensperger besuchte. Zum Abschied eine Feier, gefolgt von einer Diashow über das Arbeitsleben der Eisenbahnen in und um Móra la Nova. Und dann zum Abschluss „Goodbye“, „Au revoir“ und „Auf Wiedersehen“ mit schönen Erinnerungen, ausgerichtet und auf eine gemeinsame Zukunft mit der Eisenbahn.

Der nächste FEDECRAIL Jugendaustausch 2020 findet in Großbritannien statt, organisiert von dem englischen Dachverband Heritage Railway Association in Zusammenarbeit mit der „Seaton Tramway“ und der „West Somerset Railway“ (WSR). Somerset liegt im Südwesten von England, die Seaton Tramway in der benachbarten Grafschaft Devon.

06

10

19

Bilbao-Konferenz 2020 mit attraktivem Programm

Bilbao-Abando RENFE Bahnhof. Foto: Ingrid Schütte

Die FEDECRAIL-Konferenz 2020 findet vom 23. bis 28. April in der baskischen Stadt Bilbao statt, das an der Nordküste von Spanien gelegen ist. Im Anschluss an das sechstägige Hauptprogramm gibt es die Möglichkeit, an einer zusätzlichen Tour durch die Schmalspurlandschaft Nordspaniens teilzunehmen. Zurzeit laufen die Vorbereitungen für ein attraktives Gesamtprogramm, das sowohl für Delegierte als auch für Freunde von FEDECRAIL und deren Partner von Interesse sein wird.

Noch sind nicht alle Details festgelegt, so dass sich noch Änderungen ergeben könnten. Grundsätzlich wird es aber wieder zwei Businesstage geben, und zwar den Hauptkonferenztag für Delegierte und Interessierte am Freitag (24. 4.) und die Sitzungen der Arbeitskreise und die FEDECRAIL- Mitgliederversammlung am Samstag (25.4.). Die Studienaufenthalte beginnen dann am Sonntag. Höhepunkte sind unter anderem: Ein Studienbesuch des baskischen Eisenbahnmuseums in Azpeitia, einer kleinen Stadt außerhalb von Bilbao, mit Halt an der UNESCO-Kulturerbe-Brücke Puente Bizkaia und zwei verschiedenen Seilbahnen, die einen herrlichen Blick über Bilbao und das Baskenland bieten.

La Rhune Bahn. Foto: PR

Außerdem ist eine Exkursion zur Hauptstadt des Baskenlandes Vitoria-Gasteiz vorgesehen, einschließlich einer Straßenbahnfahrt, sowie ein Besuch des Werkstattdepots der Baskenbahn in Libario. Es soll eine Fahrt über die schmalspurige Strecke von Bilbao nach San Sebastian/Donostia und dann nach Hendaye in Frankreich geben zu einem beeindruckenden Ausflug mit der La Rhune Bahn. Es handelt sich hierbei um eine Zahnradbahn mit offenen Wagen, die durch eine reizvolle Berglandschaft bis zu einer Höhe mit einem geradezu atemberaubenden Ausblick führt, der sich lohnt. Daneben wird auch ein Besuch von San Sebastian für diejenigen eingeplant, die gern die Kulturhauptstadt Europas von 2016 (statt La Rhune) besuchen wollen. Das ist allerdings nur bei ausreichendem Interesse möglich.

Das Partnerprogramm bietet vielfach Alternativen mit Erkunden der Orte, mit Museumsbesuchen (unter anderem das Guggenheim-Museum) und Zeit zum Shoppen.

Weitere Informationen folgen als Newsletter und auf dieser Webseite unter „Konferenzen“.

31

08

19

Ein großer Verlust: Tim Fisher starb im Alter von 73 Jahren

Tim Fisher 2011 (Dresden). Foto: Heimo Echensperger

Mit großer Trauer erfuhr ich am Mittwoch, dem 21. August 2019, von Tim Fischers Tod im Alter von 73 Jahren. Er litt schon seit einiger Zeit unter einer seltenen Form der Leukämie. Ich wusste, dass er in Behandlung war, aber jedes Mal, wenn ich um ihn bangte, fand er voller Kraft und Begeisterung ins Leben zurück. Er schien buchstäblich nicht klein zu kriegen zu sein. Leider war es diesmal anders.

Tim wurde 1946 in New South Wales geboren. Nach dem Studium kehrte er auf die Familienfarm am Borro Creek bei Wagga in New South Wales zurück. Später diente er bei der australischen Armee in Vietnam und ging nach seiner Rückkehr als Mitglied der Country Party, der heutigen National Party, in die Politik. Nachdem er 1984 Mitglied des Parlamentes geworden war, hatte er von 1996 -1999 drei Jahre lang das Amt des stellvertretenden Premierministers in einer Koalitionsregierung inne. Er war auch ein begeisterter Eisenbahnfreund.

Ich habe Tim zum ersten Mal am Flughafen von Sydney getroffen. Wir kamen sehr langsam zu einander, weil er buchstäblich belagert wurde von vielen seiner Landsleute, die ihm die Hand schütteln wollten. Wir waren beide auf dem Weg zu einer Konferenz über historische Eisenbahnen, die er leitete. Wir wurden beste Freunde.

Tim nahm 2006 an der WATTRAIN-Konferenz in Argentinien und den anschließenden Kongressen alle drei Jahre bis 2015 teil; er war ein sehr aktiver Unterstützer. Er kam auch zu zwei FEDECRAIL-Konferenzen und organisierte 2009, während er als erster Botschafter Australiens beim Heiligen Stuhl im Vatikan tätig war, einen Dampfsonderzug aus dem privaten Bahnhof des Papstes (der 1932 von Mussolini gebaut und einem seiner Vorgänger übergeben wurde), um die katholische Wohltätigkeitsorganisation CARITAS zu unterstützen. Tim gelang dies, indem er eine typisch brillante Reaktion zeigte, als er seinen Vorschlag dem Kardinalskollegium vorstellte und beschuldigt wurde, den Vatikanischen Garten in einen Themenpark verwandeln zu wollen. Gut vorbereitet, zog Tim ein Foto des beliebten Papstes Johannes XXIII. heraus, der Lebensmittelpakete in einen Zug im Vatikan lud, der zu den Flutopfern in Süditalien unterwegs war: „… so wie Seine Heiligkeit auch versucht hat, den Garten in einen Themenpark zu verwandeln“. Er hatte das Argument auf seiner Seite, gewann und bat FEDECRAIL, bei der Förderung und Organisation des Zuges behilflich zu sei, und wir hatten einen wirklich unvergesslichen Tag.

Tim schrieb mehrere Eisenbahnbücher, die ziemlich international waren, da er über die Entwicklung der Eisenbahnen auf der ganzen Welt informiert war. Er kannte auch viele Personen, die sich mit historischen Eisenbahnen, Dampfbetrieben und Museen beschäftigen. „Trains Unlimited im 21. Jahrhundert“ gibt einen Überblick über moderne und historische Eisenbahnen auf globaler Ebene. Tatsächlich wurde sein Vorwort von einem anderen von WATTRAINs Förderern verfasst, von Lord Faulkner of Worcester, Präsident der Heritage Railway Association des Vereinigten Königreichs und ehemaliger Treuhänder des National Railway Museum in York, als er Tims Leistungen insbesondere an der Eisenbahnfront würdigte. Das Yorker Museum ist in den Top Ten der „Greatest Railway Museums in the World“ des Buches aufgeführt ebenso wie das B&O Railroad Museum in Baltimore, das seit über 20 Jahren von Courtney Wilson, ebenfalls Förderer von WATTRAIN, La Cité du Train in Mulhouse und dem Italian National Railway Museum in Neapel geleitet wird.

Tim zeigte ein glückliches Händchen für unvergessliche Wortschöpfungen wie "Low Speed 1", um den wiederhergestellten Bahnübergang in Sheringham zu beschreiben, der die North Norfolk Railway mit dem nationalen Netz des Vereinigten Königreichs verbindet, als er vor einem weitgehend französischen Publikum in der Cité du Train unter starkem Applaus sprach.

Tim Fischer überragte seine Kollegen, sowohl bildlich als auch physisch. Er war ein Mann mit Prinzipien, der sich seinem tief verwurzelten Glauben verschrieben hatte, der aber den Respekt und die Zuneigung all jener gewann, die mit ihm in Kontakt kamen, einschließlich seiner Gegner. Als er seinen bevorstehenden Rückzug aus der nationalen Politik ankündigte, bezeichnete ihn der damalige Vorsitzende der Labour-Opposition als „eines der wirklich geliebten Menschen an diesem Ort“ (das australische Parlament). Ein echter Staatsmann, im Gegensatz zu so vielen heutigen Politikern, wie wir sie wahrscheinlich nicht wieder sehen werden. Sein Ableben markiert einen tief empfundenen Verlust.

David Morgan

Präsident Emeritus WATTRAIN und FEDECRAIL

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08

19

13. FEDECRAIL-Jugendaustausch in Mora la Nova

Zwei Dutzend junge Museumseisenbahner und Museumseisenbahnerinnen haben sich im Nordosten Spaniens, in Mora la Nova (Katalonien), zum diesjährigen FEDECRAIL-Jugendaustausch getroffen. Gastgeber ist das Eisenbahnmuseum in Mora la Nova. Es ist das 13. Treffen dieser Art, das 2007 auf Initiative von FEDECRAIL zum ersten Mal in Schweden stattfand. Die jungen Leute aus sieben Nationen sind jetzt Mitte August 2019 zusammengekommen, um gemeinsam an Fahrzeugen zu arbeiten, die Gegend und Kultur ihres Gastlandes kennen zu lernen und ihre Erfahrungen auszutauschen. Sie kommen aus Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Polen, Schweden, Spanien und aus der Ukraine. Einige von ihnen haben schon mehrmals an einem FEDECRAIL-Jugendaustausch teilgenommen. So werden immer wieder neue Kontakte unter der jungen Generation von Museumseisenbahnern geknüpft.

27

06

19

Strategischer Wert des kulturellen Erbes anerkannt

Die unermüdlichen Bemühungen von Europa Nostra, dem 1963 gegründeten europäischen Denkmalschutzbund, haben Früchte getragen haben: Der strategische Wert des kulturellen Erbes für die Zukunft Europas – das auch das mobile Erbe beinhaltet – wurde in der neuen strategischen Agenda der EU 2019 bis 2024 gebührend erwähnt. Präsident Plácido Domingo wandte sich während des EU-Gipfels im Juni 2019 in Brüssel, auf dem das Papier zur Annahme stand, mit einem Offenen Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk und mit dem gleichen Scheiben an den Präsidenten der Europäischen Kommission und an jeden der 28 EU-Staats- und Regierungschefs, um sie zu überzeugen, der Agenda in dieser Form zuzustimmen. Für Europa Nostra ist die erfolgte Annahme nur ein erster Schritt. Der Denkmalschutzbund ist entschlossen, den Verlauf genau zu verfolgen und zur Umsetzung der Agenda beizutragen.

11

06

19

Dampflokführer am Achensee gesucht

Ein aktuelles Problem bei Bahnen ist ein Mangel an ausgebildeten Lokomotiv- oder Triebfahrzeugführern. Es betrifft nicht nur Staats- und Privatbahnen, sondern auch Museums- und Touristikbahnen haben Schwierigkeiten damit, ausreichendes Personal zu finden. In Deutschland zum Beispiel fallen zeitweise ganze Zugverbindungen des öffentlichen Verkehrs aus, weil für bestimmte Dienstschichten kein Lokführer vorhanden ist. Eine schwierige Situation droht gegenwärtig auch bei der österreichischen Achenseebahn. Dort werden mindestens zwei Dampflokführer und Heizer für den täglichen Dampfbetrieb in diesem Sommer gesucht. Nähere Informationen unter info@achenseebahn.at

18

05

19

Historische Gelenkdrehscheibe sucht neuen Eigentümer

Einst waren sie alltäglich in Bahnhöfen zu finden, heute sind sie ein Relikt aus der Dampflokzeit und nur noch vereinzelt zu finden: Drehscheiben zum Wenden von Schienenfahrzeugen. Die DB Netz AG in Deutschland will eine historische Gelenkdrehscheibe aus dem Jahr 1948 verkaufen. Länge: 23,60 Meter, Tragfähigkeit: 350 Tonnen, Gewicht: circa 50 Tonnen, stillgelegt seit Oktober 2004. Informationen unter https://www.dbresale.com/verkauf/suche--xkat4--xid145125.htm

08

05

19

„Charta von Riga“ auf dem Lehrplan in Taiwan

Die „Charta von Riga“, die von FEDECRAIL als Leitfaden für den Umgang mit historischem Eisenbahngut entwickelt worden ist, hat nicht nur im europäischen Raum Einfluss genommen, sondern ist inzwischen sogar in Asien angekommen: Sie steht in diesem Mai im Mittelpunkt einer Veranstaltung des „Asian Network of Industrial Heritage“ in Taiwan. Das knapp einwöchige Seminar für 18 bis 45-Jährige, das sich mit dem Eisenbahnerbe befasst, zielt darauf ab, die Grundsätze der „Charta von Riga“ zu vermitteln und den Erhalt historischer Eisenbahnen im asiatisch-pazifischen Raum zu fördern. (Details unter https://www.surveycake.com/s/4DrdQ ) Die „Charta von Riga“ ist am 16. April 2005 einstimmig durch die FEDECRAIL-Mitglieder auf ihrer Jahrestagung in Anse bei Lyon angenommen und zuvor anlässlich der Tagung in Riga/Lettland vorgeschlagen worden.

30

04

19

25 Jahre FEDECRAIL: Zum Sonnenaufgang auf den Brocken

Jaap Nieweg und Pierluigi Scoizzato entfalteten die FEDECRAIL-Fahne. Foto: Heimo Echensperger

Zum Sonnenaufgang per Dampfzug auf den Brocken – das war das Highlight der Jubiläums-Konferenz 2019 im Harz (Deutschland), auf der 25 Jahre FEDECRAIL begangen wurde. Frühmorgens ging es am Jubiläumstag, dem 16. April, von Wernigerode aus mit dem Traditionszug der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) durch die Dunkelheit den Berg hinauf, um kurz nach 6 Uhr vom Gipfel in 1125 m Höhe aus die Morgenröte aufsteigen zu sehen. In den ersten Sonnenstrahlen, die den noch vorhandenen Schnee rosa färbten, wurde vor dem historischen Zug die FEDECRAIL-Fahne entfaltet als Symbol für einen optimistischen Blick in die Zukunft der Museums- und Touristikbahnen.

Vorausgegangen waren während der Tagung nicht nur die FEDECRAIL-Mitgliederversammlung 2019 und der traditionelle Businesstag in einem neuen Gewand mit Vorträgen und einer Podiumsdiskussion – unterdessen wurde den Partnern ein attraktives Besichtigungsprogramm im Harz geboten –, sondern auch gemeinsame Exkursionen zur Selketalbahn und Mansfelder Bergwerksbahn. Die Rübelandbahn und die Straßenbahn in Halberstadt sollten noch folgen.

Schnee auf der Selketalbahn.

Gastgeber der 26. FEDECRAIL-Jahreskonferenz war der Verband Deutscher Museums- und Touristikbahnen (VDMT), dessen Vorsitzender Hans-Jürgen Credé den Delegierten am Konferenztag einen Überblick über die historische Entwicklung der Eisenbahnen in Deutschland, die aktuelle Bedeutung der Museumsbahnen und die zukünftigen Herausforderungen für den VDMT gab und seine Ausführungen mit einem optimistischen Ausblick abschloss.

Der 25. Geburtstag der Föderation, deren Gründung von der Morgan-Kommission vorbereitet worden war – sechs ihrer Mitglieder nahmen auch an dieser Konferenz teil –, gab einerseits Anlass zum Rückblick auf ein Vierteljahrhundert Verbandsarbeit und andererseits zu einem Ausblick auf die kommenden Jahre. Während Präsident emeritus David Morgan an die Meilensteine der Entwicklung bis hin zum beratenden Mitglied in der Europäischen Eisenbahnagentur erinnerte, bekräftigte Brian Simpson, ehemals Mitglied des Europäischen Parlamentes und Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Fremdenverkehr/ Vorsitzender Heritage Railway Association (HRA), den Wert intensiver Lobbyarbeit für die Museums- und Touristikbahnen und forderte weiter zu besonderen Anstrengungen nach der bevorstehenden Europawahl auf.

Die Vergangenheit und Zukunft vor dem Hintergrund von Umwelt-, Regulierungs- und Denkmalschutz- sowie Fragen zu Besucher- und Mitarbeiterrekrutierung sollten sich wie ein roter Faden durch den gesamten Tag ziehen, unter anderem mit einer Studie von Steve Oates (Geschäftsführer HRA) zu Herkunft, Verbrauch und Umweltbelastung durch die Kohle für Dampflokomotiven in Großbritannien. Des Weiteren natürlich auch durch die Einbindung der Jugend in die Museumsbahnszene, so dass Mimmi Mickelson (Museibanornas Riksorganisation, Schweden) auf den Jugendaustausch 2018 in Schweden zurückblickte und Josep Francesc Moragrega Font (Associació Preservació Patrimoni Ferroviari Industrial/Spanien) den kommenden Jugendaustausch in Katalonien/Spanien ankündigte.

Konferenztag mit Podiumsdiskussion. Fotos: Ingrid Schütte

Zuvor waren alle Delegierten dazu eingeladen, sich an der Podiumsdiskussion „Im Spiegel der Vergangenheit - die Zukunft der historischen Eisenbahnen“ zu beteiligen. Unter diesem Titel stellten sich Matthias Wagener (Geschäftsführer der HSB), Thomas Joindot (FEDECRAIL Arbeitsgruppe HOG/ Unecto) sowie Harald Elsner (Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn, Deutschland) den Fragen der Versammlung, moderiert von Michel Dispa (Museum Buurtspoorwegen/Niederlande).

Matthias Wagener vermittelte einen Eindruck von einer der letzten dampfbetriebenen Schmalspurbahn im SPNV und wie sie sich den Herausforderungen der Gegenwart stellt. Thomas Joindot gab nach seiner Einschätzung aus französischer Perspektive einen hoffnungsvollen Ausblick auf die nächsten 50 Jahre für Museumseisenbahnen, die sich im Laufe der vergangenen Jahre in ihrem Selbstverständnis grundlegend geändert habe und sich heute den gestiegenen Anforderungen an ihre Kompetenzen stelle. Harald Elsner als Vertreter historischer Straßenbahnen appellierte schließlich an die jetzige Generation der Museumseisenbahner, solange das historische Fahrzeugmaterial es zulasse, nicht aufzuhören, ihre eigene Begeisterung weiterzuvermitteln.

Die FEDECRAIL-Jahreskonferenz 2020 findet in Bilbao/Spanien statt.

29

04

19

Bruno Fleury neuer Vizepräsident von FEDECRAIL

Bruno Fleury (links) löst Jacques Daffis (rechts) ab. Foto: Ingrid Schütte

Auf der letzten Mitgliederversammlung in Wernigerode (Deutschland), die im Rahmen der Jahreskonferenz 2019 im Harz stattfand, ist Bruno Fleury zum neuen Vizepräsidenten von FEDECRAIL gewählt worden. Er folgt auf Jacques Daffis, der seit 2013 dieses Amt ausgeübt hat und aus Altersgründen nicht mehr zur Wiederwahl stand. Bruno Fleury ist seit 2015 Mitglied des Vorstandes von Unecto (Frankreich) und seit 2016 deren Vizepräsident. Jacques Daffis bleibt FEDECRAIL als Officer für Angelegenheiten in Spanien verbunden. Auch die Amtszeit von Sekretär Kees Wijnnobel und von den Vorstandsmitgliedern Pierluigi Scoizzato und Josef van der Perre endete in diesem Frühjahr. Alle drei sind für weitere drei Jahre wiedergewählt worden.

20

04

19

Jugendaustausch in Katalonien/Spanien hat noch Plätze frei

Es sind noch Plätze frei: Der Anmeldeschluss für den 13. FEDECRAIL Jugendaustausch 2019 vom 9. bis 18. August in Katalonien ist bis zum 30. April verlängert worden. Ausrichter ist das Eisenbahnmuseum in Móra la Nova, außerdem werden Zaragoza, Rubi und Barcelona besucht. Das attraktive Programm sieht sowohl praktische Arbeit an historischen Fahrzeugen als auch kulturelle Besuche und Geselligkeit vor. Alle jugendlichen Mitglieder von historischen Eisenbahnvereinen zwischen 16 und 25 Jahren können am Jugendaustausch teilnehmen. Informationen unter youthexchange@fedecrail.org

05

04

19

APHTRO-Konferenz 2019 in Amman

APHTRO (Asia Pacific Heritage and Tourist Rail Organisation) lädt zur Konferenz 2019 nach Amman in Jordanien ein. APHTRO ist der Zusammenschluss von Museums- und Touristikbahnen in Asien-Pazifik, das die Regionen in Asien, Australien und Ozeanien umfasst, die im Westpazifik oder in deren Nähe liegen. Europäische Gäste sind gern gesehen. Die Konferenz findet vom 8. bis 11. Oktober statt. Gastgeber sind die „Jordan Hejaz Railways“. Auf dem Programm stehen unter anderem auch (Dampf-)Zugfahrten, ein Besuch des neuen Eisenbahnmuseums und der Werkstatt in Amman. Alle, die sich für historische Eisenbahnen und Museen interessieren, sind herzlich willkommen. Weitere Informationen unter: www.aphtro.info

02

04

19

150 Jahre Straßenbahn in Brüssel

Das Museum des öffentlichen Nahverkehrs in Brüssel feiert 150 Jahre Trambahnen in der Stadt. Aus diesem Anlass wird vom 1. bis 5. Mai 2019 ein attraktives Programm geboten, unter anderem mit Ausstellungen und großer Paraden historischer Fahrzeuge, mit der Europäischen Straßenbahnfahrer-Meisterschaft sowie Führungen durch Brüssel an Bord einer historischen Straßenbahn. Außerhalb Brüssels laden weitere Kulturerbe-Organisationen zu verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen der „Straßenbahn-Woche“ vom 27. April bis zum 5. Mai ein, und zwar ASVi in Thuin, ETG in Ghent, VlaTAM in Antwerpen, Tramsite in Schepdaal, TTO Noordzee in De Panne und TTA in Erezée. Zudem hat das Museum des öffentlichen Nahverkehrs für die Region in Lüttich während der gesamten Tramwoche geöffnet. Weitere Informationen unter www.trammuseum.brussels/150years

09

03

19

Dringend: Deadline für die Konferenzanmeldungen

Es wird Zeit für die Jubiläumskonferenz vom 12. bis 17. April in Wernigerode zu buchen. Die Buchungen laufen, aber es sind noch viele Plätze frei. Die Frist für die Konferenzanmeldungen und die Buchung eines Zimmers im Hauptkonferenzhotel wurde bis Sonntag, den 31. März, verlängert. Wir empfehlen, nicht über die HKK Webseite zu buchen, sondern per E-Mail oder oder Tel: + 49 (0) 3943 941-0. Dabei müssen Sie den speziellen Buchungscode FEDECRAIL2019 eingeben (keine Lücke zwischen Buchstaben und Zahlen), um ein Zimmer aus unserer Zuteilung und zu einem Sonderpreis zu sichern. - Wenn Sie zusätzliche Hilfe oder Beratung benötigen, wenden Sie sich bitte an conference@fedecrail.org

Viele Delegierte werden über den Flughafen Hannover anreisen (oder längere Strecken mit dem Zug über den Hbf Hannover fahren). Aufgrund geplanter Baumaßnahmen in der Woche bis Sonntag, den 14. April, wurden einige Fahrplanänderungen im Raum Hannover vorgenommen und die S-Bahn-Züge vom Flughafen in der Regel auf einen Zug pro Stunde reduziert. Die Rückfahrten von Wernigerode nach Hannover ab Mo 15.04. bleiben davon unberührt. Besuchen Sie die Website der Deutschen Bahn: www.reiseauskunft.bahn.de

Der dritte Ausgabe unserer Jubiläums- Newsletter mit Informationen über die Konferenz ist nun veröffentlicht und auf der Website unter „Konferenz“ verfügbar.

05

03

19

FEDECRAIL-Jugendaustausch 2019 in Katalonien

Eisenbahnmuseum Móra la Nova

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. In diesem Jahr treffen sich die jungen Museumseisenbahner und -eisenbahnerinnen vom 9. bis 18. August zum FEDECRAIL Jugendaustausch 2019 in Katalonien: Ausrichter ist das Eisenbahnmuseum in Móra la Nova. Außerdem geht es nach Zaragoza, Rubi und Barcelona. Das Programm sieht sowohl praktische Arbeit als auch kulturelle Besuche und Geselligkeit vor. Ziel des Jugendcamps ist es, das interkulturelle Verständnis innerhalb Europas und den Austausch zwischen jungen Menschen im Bereich der Eisenbahn und des täglichen Lebens zu fördern. Alle jugendlichen Mitglieder von historischen Eisenbahnvereinen zwischen 16 und 25 Jahren sind zum Jugendaustausch eingeladen. Es ist die 13. Veranstaltung dieser Art, die von FEDECRAIL initiiert worden ist. Informationen unter youthexchange@fedecrail.org

03

03

19

Jean François Andrist im Februar 2019 verstorben

Jean François Andrist (1946 – 2019) ist am 8. Februar 2019 verstorben und wurde am 13. Februar in Collombey, seinem Dorf, in Anwesenheit vieler Freunde zu Grabe getragen. Jean François verbrachte sein Berufsleben in Asien und im Mittleren Osten. Nach seiner Pensionierung kehrte er in die Schweiz zurück und wurde zunächst als Freiwilliger im Blonay-Chamby Railway Museum tätig, bevor er schließlich zum Präsidenten der Vereinigung gewählt wurde. Er arbeitete regelmäßig an der Eisenbahn und seine Frau Annie half ehrenamtlich in der Küche oder im Restaurant.

Nach dem Rücktritt von Jean François als Präsident setzte er seine Tätigkeit als Mitglied des Vorstandes und als aktiver Freiwilliger auf der Eisenbahn fort. Seine Krankheit war schmerzhaft, aber er war bis zu seinem letzten Tag voller Hoffnung und voller Projekte. (In der Woche vor seinem Tod bat er mich noch, für ihn die Konferenz in Wernigerode zu buchen). Er nahm an vielen Fedecrail-Konferenzen teil, um seine Eisenbahn zu vertreten, und freute sich, jedes Thema mit jedem zu diskutieren (Er sprach fließend Französisch, Deutsch und Englisch).

Als Mitglied der UNECTO nahm er auch regelmäßig an deren Kongressen teil.

Jean François, wir werden dich alle vermissen.

Unser Beileid gilt Annie, die wir hoffentlich weiterhin bei unseren künftigen Konferenzen treffen werden.

Jacques Daffis (Vizepräsident)

15

01

19

Ein großer Erfolg in Spanien

Der spanische Verband AGRUPACIÓN DE LOS FERROCARRILESHISTÓRICOS ESPAÑOLES (AFCHE) erzielte in seinem Land einen großen Erfolg. Die Abgeordneten des Parlamentes haben im Dezember 2018 einen Vorschlag für die Historische Eisenbahn (HR) verabschiedet, der von der sozialistischen Partei vorgelegt wurde. Der Text erlaubt es ihnen unter anderem, Museums- und Touristikbahnzüge auf bereits stillgelegten Strecken zu fahren: "Vereinbarung (....), die Entwicklung ehemaliger stillgelegter Eisenbahnstrecken, die nicht mehr zum RFIG gehören (....), in Zusammenarbeit mit regionalen und lokalen Körperschaften als Schlüsselelemente des Eisenbahnerbes zu fördern". RFIG bedeutet „Red Ferroviaria de Interés General – das öffentliche spanische Eisenbahnnetz. Der Betrieb von historischen und touristischen Zügen auf stillgelegten Strecken war verboten, wenn sie seit vielen Jahren geschlossen waren, obwohl sie sich aufgrund des spanischen Klimas noch in einem akzeptablen Zustand befanden.

03

12

18

Jubiläumskonferenz mit „Flexi-Optionen“

Foto: Volker Schadach

2019 ist für Fedecrail ein ganz besonderes Jahr anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Föderation, die am 16. April 1994 in Belgien gegründet worden ist. Seit 1994 organisiert FEDECRAIL jedes Jahr in Zusammenarbeit mit einer nationalen Dachorganisationen für Museums- und Touristikbahnen ein kombiniertes Konferenz- und Besuchsprogramm in einem anderen Land. Die Jubiläumskonferenz 2019 findet in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Museums- und Touristikbahnen (VDMT) in Wernigerode im Harz statt. Hier befinden sich die Harzer Schmalspurbahnen (HSB), die lokaler Gastgeber sind.

Das Programm umfasst eine Business Conference (Mo. 15. April.) mit mehreren Referenten und anderen Elementen, eine Mitgliederversammlung (So. 14.), Sitzungen der Facharbeitsgruppen (Fr. 12.) und Studienbesuche (Sa. 12. - Mi. 17.), die zeigen, was Museumsbahnen, Straßenbahnen und Museen in diesem Teil Deutschlands ausmachen. Der FEDECRAIL-Jubiläumstag am Dienstag, 16. April, wird von einem speziellen HSB-Dampfzug eingeläutet, um die Morgendämmerung auf dem Gipfel des Brockenberges zu erleben.

In diesem Jahr wird eine breite Palette von "Flexi-Optionen" für die Teilnehmer angeboten, die von nur einem Tag bis zum vollständigen Programm reichen und darauf abzielen, die Teilnahme sowohl an die Budgets als auch an den Termindruck potenzieller Delegierter anzupassen. Eine besondere Einladung richtet sich an jüngere aktive Mitglieder von Museumsbahn- und historischen Straßenbahnorganisationen, für die eine Reihe von Plätzen zu Sonderpreisen zur Verfügung stehen werden.

In den fünf Monaten vor dem Konferenztermin wird eine Reihe von speziellen Jubiläums-Newslettern veröffentlicht, die aktuelle Informationen über die Konferenz, das Besuchsprogramm, Buchungen und andere nützliche Informationen enthalten.

01

12

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Erfolg durch internationale Zusammenarbeit

Ein vielversprechendes Beispiel für den Erfolg internationaler Zusammenarbeit und Kontakte ist die Restaurierung eines ehemaligen Internationalen Fährwagens für das Eisenbahnmuseum in Primolano (Società Veneta Ferrovie/SVF) in Venetien, Italien. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen ehemaligen internationalen Fährwagen, der für die Fracht zwischen Italien und Großbritannien eingesetzt wird. Es gab ein Problem, da Fahrzeuge, die zu diesem Zeitpunkt im Vereinigten Königreich arbeiteten, zusätzlich zur kontinentalen Druckluftbremse mit der Vakuumbremse ausgestattet werden mussten. Nach der Schließung des Zugfährbetriebs wurde die Vakuumbremse nicht mehr benötigt und die Endbeschläge für den Rest der Lebensdauer entfernt. Um die Restaurierung des Fahrzeugs abzuschließen, müssen die Freiwilligen des Eisenbahnmuseums die Vakuum-Bremsarmaturen restaurieren, die in Italien nicht mehr existieren. Eine Anzeige in HRA News (Heritage Railway Accociation) und ein Kontakt zu einem ehemaligen NRM-Kollegen (National Railway Museum) brachten Erfolg. Die notwendigen Ersatzrohre und -armaturen wurden von der Derwent Valley Light Railway bei York gespendet und werden in den kommenden Monaten auf der Straße nach Italien transportiert.

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Zum 25-Jährigen die „Harz Konferenz 2019“

Foto: Volker Schadach

2019 ist ein Jubiläumsjahr für FEDECRAIL. Die Europäische Föderation der Museums- und Touristikbahnen feiert vom 12. bis 17. April ihr 25-jähriges Bestehen mit der „Harz Konferenz 2019“ in Deutschland. Dem Anlass entsprechend erwartet die Teilnehmer ein besonders attraktives Programm unter anderem mit der Jubiläums-Jahreshauptversammlung, dem Jubiläums-Konferenztag, einem extra 25-Jahre-Event sowie Exkursionen auf den Harzer Schmalspurbahnen und Studienfahrten nach Sachsen-Anhalt.


Angezeigt werden die Nachrichten der letzten Monate


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aktualisiert am 12.04.2019